Jahresprogramm 2026

Der Januar wird berauschend!

Surprise …

In diesem Jahr feiern wir anlässlich des deutsch-französischen Tags zwei deutsch-französische Wochen mit vielen Highlights.

Ausstellung 60 Jahre Élysée-Vertrag am JBG Miltenberg

Ausstellung zum Thema Erinnerungskultur

In der Woche von 19. bis 23. Januar 2026 wird in der Aula der TGRS Amorbach eine Ausstellung zum Thema Erinnerungskultur gezeigt. Besucher sind zu den Öffnungszeiten der Schule von 08:00 Uhr bis 16:00 Uhr jederzeit willkommen. Um Voranmeldung per E-Mail an info@dfc-miltenberg.de oder telefonisch unter 0151 15892092 wird gebeten. Die Theresia-Gerhardinger-Realschule finden Sie in der Richterstr. 4 in 63916 Amorbach.

Ausstellung „60 Jahre Élysée-Vertrag“ an der TGRS Amorbach

Von 26. bis 29. Januar wurde die Ausstellung „60 Jahre Élysée-Vertrag“ an der TGRS Amorbach gezeigt.

Einladung zum Vortrag „Frankreich mit allen Sinnen“

Begeben Sie sich mit dem DFC Miltenberg auf eine interessante und informative Reise in unser Nachbarland. Bei einem Vortrag, den der DFC Miltenberg in Kooperation mit der VHS Miltenberg anbietet, erfahren Sie nicht nur Wissenswertes zu den deutsch-französischen Beziehungen, zur Städtepartnerschaft mit Arnouville, sondern lustwandeln im Garten von Monet in Giverny und machen einen kleinen Ausflug nach Paris. Die Veranstaltung findet am 22. Januar um 18:30 Uhr in den Räumen der Alten Volksschule in der Mainstraße 23 in Miltenberg statt und ist kostenfrei. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Einmal Paris und zurück …

Der Deutsch-Französische Club Miltenberg hatte am 22. Januar 2026, dem Deutsch-Französischen Tag, in Kooperation mit der VHS Miltenberg zum Vortrag „Einmal Paris und zurück…” in die Alte Volksschule eingeladen. Ein Blick zurück in die gemeinsame Geschichte der beiden Nachbarländer zeugte von wechselvollen und komplexen Beziehungen. Der Deutsch-Französische Krieg von 1870/71 hatte tiefgreifende Auswirkungen auf die nationale Identität beider Länder. Die politischen Spannungen zwischen Deutschland und Frankreich waren stark ausgeprägt und die Rivalität um Einfluss und Macht in Europa führte zu einer Eskalation der Konflikte. Insbesondere der Verlust von Elsass-Lothringen und die Reparationszahlungen trafen Frankreich 1871 schwer. Diese gegenseitigen Spannungen trugen zur Bildung von Allianzen und militärischen Aufrüstungen bei, was letztendlich die Grundlage für den Ersten Weltkrieg bildete, der sowohl für Soldaten, als auch für die Zivilbevölkerung eine immense Leidenszeit darstellte. Nach Kriegsende 1918 führte der Versailler Vertrag zu erheblichen politischen und wirtschaftlichen Belastungen für Deutschland, die Ressentiments schürten und Feindbilder erneut verstärkten. Die verlangten Reparationszahlungen und territorialen Verluste trugen zur Instabilität in Deutschland bei und beeinflussten die Beziehungen zwischen den beiden Nationen nachhaltig. Der Zweite Weltkrieg hinterließ tiefgreifende Traumata in Deutschland und Frankreich. Zerstörte Städte und verwüstete Landschaften prägten das Bild beider Länder. Am 22. Januar 1963 gelang Charles de Gaulle, einer der zentralen Figuren des französischen Widerstands, und Konrad Adenauer mit dem Élysée-Vertrag die Versöhnung der beiden „Erbfeinde“. Damit legten sie den Grundstein für die europäische Integration. Am 22.01.2003 wurde der Deutsch-Französische Tag ins Leben gerufen und am 22. Januar 2019 wurde im Krönungssaal des Aachener Rathauses ein neuer deutsch-französischer Freundschaftsvertrag unterschrieben. Das als „Vertrag von Aachen“ bezeichnete Dokument vereinbart vor allem eine stärkere Zusammenarbeit in der Europapolitik und in der Außen- und Sicherheitspolitik. Ziel ist außerdem, die Verbindungen zwischen der deutschen und der französischen Zivilgesellschaft zu stärken: „Beide Staaten richten einen gemeinsamen Bürgerfonds ein, der Bürgerinitiativen und Städtepartnerschaften fördern und unterstützen soll, um ihre beiden Völker einander noch näher zu bringen“. Merci an den Deutsch-Französischen Bürgerfonds für die Unterstützung dieser Projektarbeit.
Der zweite Teil des Vortrags beschäftigte sich mit der 45-jährigen Städtepartnerschaft zwischen Arnouville und Miltenberg und lud die Gäste zu einem virtuellen Abstecher nach Paris und in Monets Garten nach Giverny ein.

Einladung zur Ausstellung „60 Jahre Élysée-Vertrag“ im Alten Rathaus in Miltenberg

Am Freitag, 30. Januar 2026 eröffnet der DFC Miltenberg um 10 Uhr im Alten Rathaus die Ausstellung „60 Jahre Élysée-Vertrag“, die uns dankenswerterweise von der FAFA, der Schwestervereinigung der VDFG, der Vereinigung Deutsch-Französischer Gesellschaften für Europa e.V., zur Verfügung gestellt wurde.

Ausstellungseröffnung „60 Jahre Élysée-Vertrag“ im Alten Rathaus Miltenberg und im Espace Fontaine in Arnouville

Bilder aus Miltenberg

Bilder aus Arnouville

Die deutsch-französische Freundschaft hat eine lange und komplexe Geschichte. Nach jahrhundertelangen Kriegen, einem düsteren Kapitel unserer gemeinsamen Geschichte, sollten aus ehemaligen Feinden Freunde werden – das war das Ziel des Élysée-Vertrags von 1963, keine Selbstverständlichkeit nur 18 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs. Am 22. Januar 1963 unterzeichneten Bundeskanzler Konrad Adenauer und der französische Staatspräsident Charles de Gaulle im Pariser Élysée-Palast den „Vertrag über die deutsch-französische Zusammenarbeit“, der auch als Élysée-Vertrag bekannt ist. Die Hauptziele dieses Vertrags besagten, dass sich die Staats- und Regierungschefs, die Außenminister und die Direktoren anderer Ministerien regelmäßig treffen sollten. Die Außen-, Europa- und Verteidigungspolitik sollte abgestimmt werden, in der Hoffnung, eine gemeinsame Haltung zu entwickeln. Doch nicht nur die politische Ebene spielte eine große Rolle: Ein wichtiger Punkt war die Einbeziehung von Jugendlichen. Ein konkretes Ergebnis dieses Beschlusses war die Gründung des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW) im Juli 1963, das seitdem jedes Jahr Treffen zwischen Jugendlichen beider Länder ermöglicht. Seit seiner Gründung hat das DFJW rund acht Millionen jungen Deutschen und Franzosen die Teilnahme an etwa 300.000 Austauschprogrammen ermöglicht. Nichtsdestotrotz nimmt in beiden Ländern die Bereitschaft der Jugendlichen, die Sprache des Nachbarlandes zu lernen, kontinuierlich ab. Im Jahr 2003 riefen Gerhard Schröder und Jacques Chirac den ersten Deutsch-Französischen Tag ins Leben. 56 Jahre nach Unterzeichnung des Élysée-Vertrags wurde am 22. Januar 2019 im Krönungssaal des Aachener Rathauses durch Bundeskanzlerin Angela Merkel und Staatspräsident Emmanuel Macron ein neuer deutsch-französischer Freundschaftsvertrag, der Vertrag von Aachen, unterschrieben. Vor allem wurde eine intensivere Zusammenarbeit in der Europapolitik und in der Außen- und Sicherheitspolitik vereinbart. Anlässlich des Deutsch-Französischen Tags hat sich der Deutsch-Französische Club Miltenberg entschlossen, in diesem Jahr zwei Wochen lang die deutsch-französische Freundschaft zu feiern und möglichst viele interessierte Gäste daran teilhaben zu lassen. Im Fokus unserer Vereinigung steht die Städtepartnerschaft mit Arnouville. Aus diesem Grund wurde zeitgleich in Arnouville und in Miltenberg die Ausstellung „60 Jahre Élysée-Vertrag“ gezeigt. Sie wurde uns dankenswerterweise von der FAFA, der Schwestervereinigung der Vereinigung Deutsch-Französischer Gesellschaften für Europa e. V., zur Verfügung gestellt. Am Freitag, dem 30. Januar 2026, hielt Altbürgermeister Helmut Demel eine interessante Kurzeinführung zum Thema. Die Ausstellung konnte noch bis Samstagabend besucht werden. Unser Dank gilt an dieser Stelle dem Deutsch-Französischen Bürgerfonds, der unser Projekt großzügig unterstützt hat. Seine Entstehung verdanken wir dem Vertrag von Aachen. Der Fonds berät, vernetzt und finanziert Projekte, die die deutsch-französische Freundschaft und Europa in der Breite der Bevölkerung erlebbar machen.

Es lebe die deutsch-französische Freundschaft! Vive l’amitié franco-allemande !

Einladung zum Chansonabend mit Dany Tollemer & Andreas Rüsing

Freuen Sie sich auf einen wundervollen Abend mit Chansons. Dany Tollemer & Andreas Rüsing kommen am Freitag, 30.01.2026 um 19 Uhr ins Alte Rathaus in Miltenberg und werden das Publikum auf charmante Art und Weise in unser Nachbarland entführen.

Der Eintritt für Erwachsene beträgt 10 €, Schüler, Studenten und Azubis zahlen 5 €.

Kartenvorbestellung beim DFC Miltenberg

E-Mail info@dfc-miltenberg.de oder telefonisch 0151 15892092.

Kartenvorbestellung bei der VHS Miltenberg

E-Mail info@vhs-miltenberg.de oder telefonisch 09371 404 146.

Unser Dank gilt dem Deutsch-Französischen Bürgerfonds, der unsere Projektarbeit finanziell unterstützt. Merci !

Eine Reise in die Welt des französischen Chansons

Miltenberg ganz im Zeichen der deutsch-französischen Freundschaft – und das quasi noch „sous le ciel de Paris“ – also unter dem Himmel von Paris! Zumindest konnte man sich am Chansonabend Ende Januar mit Dany Tollemer und Andreas Rüsing so fühlen. Anlässlich der deutsch-französischen Wochen hatte der Deutsch-Französische Club Miltenberg zu diesem Konzert eingeladen und das Alte Rathaus war fast bis auf den letzten Platz besetzt. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden des Komitees für Europäische Partnerschaften des Bezirks Unterfranken, Gerhard Müller, und die Vorsitzende des DFC Miltenberg, Brigitte Hartung-Bretz, entführte Dany Tollemer die Zuhörer in die Welt des französischen Chansons. Viele ihrer Lieder erklärte sie auf Deutsch und so waren auch die Gäste mit geringen Französischkenntnissen durchaus in der Lage, die Inhalte zu verstehen. Ebenso erzählte sie den Zuhörern von dem Brauch der Galette des Rois, des Dreikönigskuchens. In unserem Nachbarland kennt man an Epiphanias keine heiligen drei Könige, die von Haus zu Haus ziehen und ihr Sprüchlein „Christus mansionem benedicat“ aufsagen. Nein, wie sollte es auch anders sein, in Frankreich gibt man sich lieber leiblichen Genüssen hin. Bei der Galette des Rois handelt es sich um ein flaches Gebäckstück aus Blätterteig, gefüllt mit einer Mandelcreme, der Frangipane. Darin wird eine kleine Porzellanfigur, eine Bohne oder eine Mandel eingebacken und der glückliche Finder wird zum König oder Königin des Tages gekrönt. Dank der Backkünste von Doris Flick vom DFC Miltenberg und Callyssandre Derette, der europäischen Freiwilligen des Bezirks Unterfranken, einer gelernten Konditorin, konnte in der Konzertpause eine stattliche Anzahl an Galettes des Rois angeboten werden, die reißenden Absatz fanden. Dazu gab es, wie in Frankreich üblich, Cidre und Orangina und es hieß „Le Roi boit, la Reine boit“ bevor der zweite Teil des Konzerts begann. Alles in allem ein gelungener Abend, zu dessen Ende das Chanson von Edith Piaf „Non, je ne regrette rien“ hervorragend passte.
Gefördert wurde das Projekt vom Deutsch-Französischen Bürgerfonds:
Der Deutsch-Französische Bürgerfonds berät, vernetzt und finanziert Projekte, die die deutsch-französische Freundschaft und Europa in der Breite der Bevölkerung erlebbar machen. Er fördert eine Vielzahl an Formaten und Themen, ist niedrigschwellig und steht allen Akteuren der Zivilgesellschaft offen. Der Bürgerfonds geht auf den im Jahr 2019 zwischen Deutschland und Frankreich geschlossenen Vertrag von Aachen zurück und wurde im April 2020 errichtet. Er wird vom Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW) umgesetzt und zu gleichen Teilen von der Bundesregierung und der französischen Regierung finanziert.

Der Bürgerfonds auf einen Blick
Der Deutsch-Französische Bürgerfonds berät, vernetzt und finanziert Projekte, die die deutsch-französische Freundschaft und Europa in der Breite der Bevölkerung erlebbar machen. Er fördert eine Vielzahl an Formaten und Themen, ist niedrigschwellig und steht allen Akteuren der Zivilgesellschaft offen.
Der Bürgerfonds geht auf den im Jahr 2019 zwischen Deutschland und Frankreich geschlossenen Vertrag von Aachen zurück und wurde im April 2020 errichtet. Er wird vom Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW) umgesetzt und zu gleichen Teilen von der Bundesregierung und der französischen Regierung finanziert. 2023 steht ihm ein Jahresbudget von 5 Millionen Euro zur Verfügung.

https://www.buergerfonds.eu/

Schmetterling und Taucherglocke

Jean-Dominique Bauby war ein französischer Journalist, Autor und Chefredakteur des Magazins ‚Elle´ und Vater von zwei Kindern. Ein Mann, der sich durch übertriebene Eleganz, gutes Essen, Theater, Reisen und schöne Frauen auszeichnete. Doch dann, im Alter von 43 Jahren, erlitt Bauby einen massiven Schlaganfall, durch den sein Hirnstamm geschädigt wurde. Als er zwei Wochen danach aus dem Koma erwachte, war er nicht mehr derselbe, er war nicht nur stumm, sondern auch vollständig gelähmt. Er konnte lediglich seinen Kopf etwas bewegen und mit seinem linken Augenlid blinzeln. Dieses seltene Phänomen wird als Locked-in-Syndrom bezeichnet. Läuft am Mittwoch, 15.04.2026, um 19:30 Uhr. Als Gesprächsgast begrüßen wir Weihbischof Paul Reder (Text: Kinopassage Erlenbach).

Konzert am Pfingstmontag, 25.05.2026, um 17 Uhr in der Abteikirche Amorbach

Sehr herzlich lädt das evangelisch-lutherische Dekanat Aschaffenburg zu einem Konzert für Orgel und Sopran mit virtuoser Musik zu Pfingsten am Pfingstmontag, 25.5.2026 um 17 Uhr in die fürstliche Abteikirche Amorbach ein. Das Programm reicht von Bach bis zu Messiaen und enthält einige der bekanntesten Pfingstkompositionen für Orgel. Auf dem Programm steht zunächst die festliche Toccata und Fuge in E-Dur BWV 566 von Johann Sebastian Bach, ein Frühwerk, das der erst etwa 20-jährige Bach vermutlich während eines Aufenthalts in Lübeck in den Jahren 1705-1706 schrieb. Anschließend erklingt das „Salve Regina für Stimme und Orgel“ von Olivier Latry, Titularorganist von Notre Dame de Paris, das aus einer Improvisation heraus entstanden ist und durch besonders schöne Harmonien und einen mystischen Charakter eine besondere Atmosphäre ausstrahlt. Eine ebenso feine und spirituelle Atmosphäre geht von dem Chorstück „Notre Père“ von Maurice Duruflé, das in einer Fassung für Sopran und Orgel erklingt, aus. Mit dem Finale „Le vent de l’Esprit“ von Olivier Messiaen steht anschließend eines der bedeutendsten und zugleich virtuosesten Werke zu Pfingsten aus dem Orgelrepertoire auf dem Programm, das die ekstatische Energie des Heiligen Geistes zum Ausdruck bringen soll. Ein ebenso bekanntes Pfingstwerk ist das Prélude, Adagio et Choral varié sur le thème du „Veni Creator spiritus“ op. 4 von Maurice Duruflé, das zum Abschluss des Konzerts erklingt. Es enthält sowohl meditative, als auch dramatische Elemente und schließt mit einer strahlenden Toccata im französischen Stil ab. Es musizieren Alexander Huhn (Orgel) und Katharina Schneider (Sopran). Katharina Schneider studiert in der Klasse von Prof. Martin Hummel an der Hochschule für Musik Würzburg und erhielt Stipendien der Studienförderung Cusanuswerk e.V., der Yehudi Mehuhin Live Music Now Franken e.V. und der internationalen Bachakademie Stuttgart. Sie tritt als Solistin regelmäßig bei Kantaten, Messen und großen Oratorien auf. Alexander Huhn studierte Musik an der Hochschule für Musik Würzburg, der Musikuniversität Wien in der Klasse Prof. Martin Haselböck und am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris in der Klasse von Prof. Michel Bouvard und Prof. Olivier Latry und schloss sein Musikstudium mit künstlerischen Diplomen in Orgel, Klavier und Kirchenmusik und einem Master of Arts in Orgue interprétation ab. Sehr gerne widmet er sich der Musik heute als Organist, Pianist mit Schwerpunkt Kammermusik und Dekanatskantor an der fürstlichen Abteikirche Amorbach. Neben der Musik hat er auch einen Master in Physik. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht (Kirchenmusik Amorbach).

Les Misérables – Die Geschichte von Jean Valjean

Der französische Erfolgsregisseur Éric Besnard (DIE EINFACHEN DINGE, BIRNENKUCHEN MIT LAVENDEL) wagt sich mit LES MISÉRABLES – Die Geschichte von Jean Valjean mutig an Victor Hugos Monumentalwerk. Er zaubert aus den ersten 150 Seiten des Romans ein fulminantes Leinwanderlebnis über die Entstehung und Entwicklung des späteren Romanhelden und verbindet dabei kongenial die Sprache des 19. Jahrhunderts mit der des 21. Jahrhunderts. In erschütternden Rückblenden erzählt er, wie die Grausamkeiten im Gefängnis einen sensiblen Menschen in einen wütenden Mann verwandeln und konzentriert sich dann auf die Begegnung des Außenseiters mit einem gutherzigen Mann der Kirche. Dieses Treffen lenkt Jean Valjeans Leben in andere Bahnen (Text Kinopassage Erlenbach).

Der Film läuft am Freitag, 29.05.2026 um 17 Uhr 45 in der Kinopassage Erlenbach.

Mein Leben, mein Ding

Barberie Bichette (Agnès Jaoui), die man zu ihrem Leidwesen Barbie nennt, mag schön gewesen sein, eine gute Mutter, eine verlässliche Kollegin, eine großartige Liebhaberin, ja, vielleicht… aber das war, bevor sie unausweichlich 55 wurde (also fast 60 und bald noch älter!) Jetzt erscheint ihr das Leben finster, heftig und absurd. Es macht ihr Angst. Aber wie soll sie etwas ändern, wenn sie immer noch nicht weiß, wer sie ist und was sie will? (Text Kinopassage Erlenbach)

Der Film läuft am Freitag, 19.06.2026 um 17 Uhr 45 in der Kinopassage Erlenbach.