Aktivitäten 2019

“Im Westen nichts Neues” von Erich Maria Remarque

Filmvorführung des DFC Freudenberg

Am 20. Januar hatte der Deutsch-Französische Club Freudenberg zu einer Filmvorführung des Klassikers “Im Westen nichts Neues” von Erich Maria Remarque mit anschließender Diskussion geladen. Zahlreiche Mitglieder des DFC Miltenberg kamen zu dieser hochinteressanten Veranstaltung und nahmen an der lebhaften Diskussion teil.

Besuch der historischen Frankfurter Altstadt am 10. Februar 2019

Am 10. Februar 2019 besuchte der DFC Miltenberg die rekonstruierte Frankfurter Altstadt. Die Führung begann am schönsten Haus der Altstadt, der “Goldenen Waage”.

Goldene Waage
Goldene Waage

Am Hühnermarkt wurde der Stoltze-Brunnen bewundert. Stoltze war ein Frankfurter Mundartdichter, bekannt durch Verse wie “Es is kaa Stadt uff der weite Welt, die so merr wie mei Frankfort gefällt, un es will merr net in mein Kopp enei, wie kann nor e Mensch net von Frankfort sei!”

Stoltze-Brunnen

Weiter ging es zum Haus von Goethes “Tante Melber”, die er in seinem Werk “Dichtung und Wahrheit” verewigt hat.

Das Haus von Tante Melber

Gleich nebenan wird demnächst das Struwwelpetermuseum eröffnet werden.

Struwwelpeter

Weiter ging es vorbei am barocken Altstadthaus…

Barockes Altstadthaus

…zum Goldenen Lämmchen.

Goldenes Lämmchen

Kontrast Altstadt und Moderne….

Kontrastprogramm Alt gegen Neu: Bankfurt – Mainhattan?

Am 22. März 2019 hatte der DFC Miltenberg im Rahmen des Programms “Lernen Sie Frankreich kennen” zu einem Besuch bei Freunden zwischen Ärmelkanal und Seine ins Franziskushaus nach Miltenberg geladen.

https://www.main-echo.de/unser-echo/gruppen/Deutsch-Franzoesischer-Club-Miltenberg-e-V;verein0,3635,B::art293497,6662679

https://www.meine-news.de/miltenberg/c-vereine/zu-einem-besuch-bei-freunden-zwischen-aermelkanal-und-seine-hatte-der-deutsch-franzoesische-club-miltenberg-am-22-maerz-im-franziskushaus-in-miltenberg-eingeladen_a52421

Unsere Beziehungen zu Frankreich sind wichtiger denn je in einem Europa, dessen Einigkeit existentiell gefährdet zu sein scheint. In diesem Sinne begab sich der DFC Miltenberg auf Spurensuche in unser Nachbarland Frankreich. Die Leitung der virtuellen Reise übernahm Wolfgang Hugo vom Partnerschaftskomitee des Bezirks Unterfranken, der, wie bereits in den vergangenen Jahren, einen interessanten und reich bebilderten Vortrag hielt. So konnten die Zuschauer durch faszinierende normannische und bretonische Landschaften und Städte wandeln. Die Reise begann in Le Havre, dem zweitgrößten Hafen Frankreichs. Nachdem die Stadt im letzten Weltkrieg fast vollständig zerstört worden war, baute der Architekt Auguste Perret sie in den Nachkriegsjahren wieder auf. Inzwischen wurde sie zum Weltkulturerbe ernannt. Nicht weniger beeindruckend ist die Brücke „Pont de Normandie“, eine der größten Schrägseilbrücken Europas, die sich mehr als zwei Kilometer über die Seinemündung erstreckt und Le Havre mit Honfleur, der Partnerstadt Wörths, verbindet. Auch die Kreidefelsen von Etretat waren einen Besuch wert, an dieser traumhaften Landschaft hatten bereits die Impressionisten Gefallen gefunden und sie in zahlreichen Bildern verewigt. Weiter ging es nach Caen, der Partnerstadt Würzburgs. Beide Städte waren nach dem Zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört. Caen hat mit dem „Mémorial“ ein Museum des Friedens geschaffen, das sich mit den Ursachen, Hintergründen und Folgen der beiden Weltkriege beschäftigt. Das Grab Wilhelms des Eroberers, der 1066 England eroberte, kann man in der Männerabtei besichtigen. Weiter ging es über die Landungsstrände der Alliierten nach Bayeux mit seiner gotischen Kathedrale und der „Tapisserie de Bayeux“, dem Teppich von Bayeux, dem ersten Comic der Weltgeschichte, der die Geschichte der Eroberung Englands erzählt. Auch ein Besuch des Klosterbergs „Mont-Saint-Michel“ durfte nicht fehlen. Dieses einzigartige architektonische Ensemble ist seit 1979 Weltkulturerbe. In der Bretagne angekommen, ging es zum „La Vallée des Saints“, dem „Tal der Heiligen“, einer historischen Stätte im Landesinneren. Hier werden seit zehn Jahren monumentale Statuen von Heiligen aufgestellt. Ein Ort, der inzwischen viele Touristen anzieht. Nach einem kleinen Abstecher nach Concarneau, der Wirkungsstätte von Kommissar Dupin, führte die Reise zum äußersten westlichen Punkt Frankreichs, der Pointe du Raz. Hier, im Finistère, dem Ende der Erde, (lat. finis terrae) endete auch unsere Reise. Die Reiseteilnehmer wurden jedoch nicht nur kulturell, sondern auch kulinarisch mit französischen Weinen, Käse und Baguette verwöhnt. Dank an dieser Stelle den fleißigen Küchenhelferinnen, den Bediensteten des Franziskushauses und Herrn Hugo.

Am 04. April besuchte der Deutsch-Französische Club im Schloss-Theater Miltenberg den Film Monsieur Claude 2

https://www.meine-news.de/event/miltenberg/c-vereine-und-gruppen/der-deutsch-franzoesische-club-miltenberg-laedt-zum-kinoabend-im-schloss-theater_e35603

Offizieller Filmtrailer Monsieur Claude 2

Am Freitag, 17. Mai findet um 19 Uhr 15 die nächste Filmvorführung statt. Diesmal in der Kinopassage Erlenbach. Hier sehen wir den neuen Film über Vincent van Gogh: “Van Gogh – An der Schwelle zur Ewigkeit “.

Am 26. Januar werden wir die Ausstellung “Making van Gogh” im Städelmuseum in Frankfurt besuchen, der Film ist sicherlich eine interessante Vorbereitung auf die Thematik. Einen Vortrag zu diesem Thema bietet die VHS Miltenberg in Kooperation mit dem Deutsch-Französischen Club Miltenberg am 26. November um 19 Uhr im Alten Rathaus in Miltenberg an.


Trailer “Van Gogh – An der Schwelle zur Ewigkeit ”

Am 10.05.2019 findet im Bezirkstagsgebäude des Bezirks Unterfranken in Würzburg von 14 bis 18 Uhr der Tag der Partnergemeinden statt. Gäste sind herzlich willkommen. Mitfahrgelegenheit bitte anmelden bei:

info@dfc-miltenberg.de